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Ihre Meinungen

  • Goldscheider Michèle, La Neuveville
    SBB: Ältere Fahrgäste vergessen!
    Seit Jahren gehen die Preise der SBB hoch, während das Verhältnis Preis/Leistung zu wünschen übrig lässt.

    Ich bin beruflich viel in der Welt gereist und war immer stolz auf die Leistungen der SBB. Jetzt hat sich das geändert.
    Z.B. Ich nehme oft den Zug, um zum Flughafen Zürich oder Genf zu fahren. Seit Neuestem ist in vielen der Züge, die zwischen diesen zwei Flughäfen fahren, kein Platz für grössere Koffer vorgesehen. Es wurde zwar der Kofferraum oberhalb der Sitze vergrössert. Aber wer kann schon einen Koffer, der 20kg oder mehr wiegt, nach oben heben? Parallel zu dieser "intelligenten" Massnahme, muss man jetzt eine Busse zahlen für Koffer, die im Gang oder auf einem Sitz stehen!!!!
    Noch erstaunter war ich, als ich feststellen musste, dass es am Bahnhof in Biel kein Restaurant oder Bistrot mehr gibt, in dem man "sitzend" auf einen Zug warten könnte. Bei einer längeren Wartezeit muss man den Bahnhof verlassen, um gegenüber in ein Café gehen zu können. Was sehr praktisch ist, wenn man viel Gepäck bei sich hat. Die SBB scheint völlig aus dem Auge verloren zu haben, dass ein grosser Prozentsatz ihrer Fahrgäste ältere Leute sind!!!!!

    Bilanz: verschlechterter,mangelndes Service, aber dafür "unverschämt" höhere Preise!
  • dani, 4116
    initiative
    Hallo
    Ich währe dafür, dass der lohn für die bundesbetriebe klar mit einer zahl nach oben begrenzt wird.
    Meiner meinung nach 500'000.- für post, postauto, sbb, bund, ruag etc.
    Gruss dani
  • Michael, Wetzikon
    Service Public - Service für die oberen 10'000
    Was ist "Service Public"?
    "Service" gibts für die oberen 10'000 und der Rest ("Public") bezahlts.

    Gratis Zugfahren, gratis Briefe versenden (Post), gratis Telefonieren (Swisscom), inklusive sonder Hotline ohne Wartezeit.

    Was interessiert diese Leute der "Public" ? Es funktioniert ja alles...

    Diese Leute kommen nie im Berührung mit der Realität - Diese Leute leben unter einer Glasglocke in einer Trueman-Show ähnlichen Welt. In einer Fake-Welt, gebaut nur für sie, ohne Probleme, individuell zugeschnitten und in der alle Wünsche ohne Wartezeiten sofort erledigt werden.

    "Service Public" - Service für wenige und der Rest bezahlts!

  • Huber, Emmetten
    Argumente

    Die Bundesnahen Betriebe stehen derzeit vollumfänglich den Gesetzen der Marktwirtschaft. Ausnahmen sind kleinere Monopole, wie z.B. "die letzte Meile" vom Telefonanschluss der Swisscom.
    Jedes Unternehmen untersteht denselben Gesetzen, nämlich Gewinn machen. Schliesslich sind die Firmen sich selber und den Investoren das schuldig. Kunden und Mitarbeiter sind eher zweitrangig.
    Und hier fängt der Konflikt mit dem Service Public an. Die Unternehmen sind faktisch gezwungen in rentable Bereiche zu investieren und was nicht rentiert abzustossen. Das zeigt Beispielsweise die Post. Sie baut in Randregionen ihre Poststellen ab, gleichzeitig werden andere Bereiche und starke Regionen ausgebaut. Privatisierte Unternehmungen sind keine Wohltätigkeitsvereine.
    Mit dieser Initiative gibt man diesen Betrieben die Möglichkeit, mit den Gewinnen aus den starken Bereichen die unrentablen zu subventionieren. So bleiben wir Weltmeister.
    Ich danke dem Initiativkommitee für ihren Einsatz von ganzen Herzen.
    Deshalb stimme ich mit Ja.
  • Marja-Terttu Challandes, Aeugst am Albis
    Zurückstellen der Post bei Ferienabwesenheit
    Wie immer wollte ich den Antrag stellen, dass meine Post wegen meiner Abwesenheit zurückgestellt wird, damit der Briefkasten nicht verplatzt.
    Erstens konnte ich kein Formular mehr wie bis anhin ausfüllen, alles laufe nur noch elektronisch. Dies habe ich noch verstanden, die Post modernisiert sich. Doch als ich nach dem Preis fragte, fiel ich fast um. Dies koste nun neu ab dem 1. April 2012 sage und schreibe Fr. 20.- statt Fr. 10.- wie vorher! Eine Erhöhung um satte 100%! Das geht gar nicht!
    Dass die Post mit solchen Unverschämtheiten Kundschaft massiv verliert, interessiert sie kaum! Ich zahle doch nicht Franken 20.- für die Zurückstellung meiner Post. Zudem kommt noch, dass wenn es noch andere Familienmitglieder in meiner Haushalt leben würden und auch ihre Post zurückgestellt werden müsste, wäre der Preis dementsprechend höher. Nein, sowas Freches überhaupt anzubieten ist ein grosses Armutszeugnis der Post.
    Ich werde nie mehr meine Post während meiner Abwesenheit zurückstellen und hoffe, dass dies niemand mehr tut. Franken 10.- wären in Ordnung gewesen, die hätte ich und mit Sicherheit viele Andere auch gerne bezahlt. Ich verstehe nicht, warum die Verantwortlichen für solche und ähnliche Aktionen nicht kapieren, dass dies absolut kontraproduktiv bei der Kundschaft ankommt.
  • Remo Maßat, Chur
    Exorbitante Gewinne und immer weniger Leistungen
    Die Schweizerische Post ist ein Bundesunternehmen.

    Jahr um Jahr baut sie ihre Dienstleistungen ab. Trotz exorbitanten Gewinnen.

    Müßte ein staatliches Unternehmen mit den Gewinnen nicht den die Grundversorgung der Bevölkerung fördern?

    Statt Grundversorgung immer mehr Klimmbimm.

    In der Post muß man froh sein, wenn man überhaupt noch irgendwann Briefe abgeben darf.

    Man kann "Läpptopps" kaufen, Mobilfunk-Abonnemente abschließen, Gummibärchen gibt es auch, selbstverständlich gehört zur Post-Grundversorgung der Bevölkerung in den Augen der Post auch Kinderspielzeug und etlicher anderer Kommerz-Schwachsinn, der mit dem Auftrag des Bundesunternehmens nicht auch bloß auch nur das allergeringste zu tun hat.

    Als ich neulich bei der Post am Schalter was abgab, frug mich in Chur der Mitarbeiter, ob ich nicht noch ein Los kaufen möchte. Er wies mich darauf hin, daß der "Jäckpott" gegenwärtig über dreißig Millionen beinhalte. Ich spielte tatsächlich das erste mal Lotto in meinem Leben.

    Doch ist es die Aufgabe von Postmitarbeitern, Angestellten eines Staatsunternehmens, Lose zu verkaufen?

    Als ich in St. Gallen das Postfach leerte und zum Schalter mußte, weil - wieder einmal ein Einschreiben vom Steueramt St. Gallen darin war, frug mich die nette Dame bei der Post Langgaß, ob ich schon eine Kreditkarte habe.

    Nicht mißzuverstehen. Das sind alles ganz nette Leute, die ich größtenteils sehr schätze.

    Aber ich frag mich: Was kriegen die dafür, daß die "freiwillig" Lose und Kreditkartenanträge verkaufen? Es muß ja irgendein Anreizsystem geben dafür, sonst würden die das doch wohl nicht machen?
  • Ruth Müller, Heimisbach
    Längere Öffnungszeiten
    Vor ca. 2 Jahren wurde in unserem Dorf die Post geschlossen, und als Agentur im Dorfladen integriert. Für mich geht das in Ordnung, da ich von längeren Oeffnungszeiten profitiere.

    Ich fände es wünschenswert, wenn auch Wasser und Strom als service publique garantiert würden, und nicht von gewinnorientierten Unternehmen geliefert würden. (mit unterschiedlichen Preisen)
  • Urs Rauscher, 6330 Cham
    Service publique
    Gratulation zu den diversen kompetenten TV-Auftritten von Peter Salvisberg. BRAVO! Endlich auch ein Beitrag zu den Auslandabenteuer u. a. Der Post. Erlebt am letzten Pfingstsonntag-Nachmittag an der Reception eines *****Hotels in Correlejo, Fuerteventura: Ein Lieferwagen mit dem vertrauten Gelb und der Aufschrift Die Post+ fährt vor! Meine Recherche ergab einen Hinweis auf die Sendung Kassensturz vom 5.Juli 2012(!) "Post betreibt Briefkästen in Mallorca und auf den Kanarischen Inseln". Laut dem damaligen Post-Sprecher Bernhard Bürki helfe dies, mit der Post-Tochter Swiss Post International (die Briefkästen in Spanien betreibt) das Grundangebot in der Schweiz zu erhalten... Erfolgreiches Wirken und ein positives Abstimmungsergebnis. Urs Rauscher, 6330 Cham, 31.Mai2016
  • Schulthess Andreas R., Lohn-Ammannsegg
    Verspätete Postzustellung: Es wird immer besser!
    Im Nachgang zu meinem früheren Kommentar geht die leidige Geschichte inzwischen noch schlimmer weiter. Heute am 22.5. die Post z.B. erst um 13.40 Uhr erhalten, vorgeschriebener letzter Termin für Briefauslieferung von 12.30 Uhr wird praktisch nie eingehalten Der Pösteler erzählte mir nun die folgende Geschichte: Nachdem scheinbar ein Wohnungs-Mieter oberhalb des Postgebäudes wegen dem frühmorgendlichen Lärm reklamiert habe, habe die Leiter des zentralen Verteilzentrums in Solothurn entschieden, dass deshalb die Post ab anfangs Mai im Verteilzentrum an der Zuchwilerstrasse in Solothurn (zirka 6 km entfernt) abgeholt und dann von dort aus verteilt werden müsse. Die Abholung/Verteilung geschieht per Post-Roller und in unserem Quartier seither per Auto (ist beides ja sehr umwelt-freundlich!), gleiches gilt auch für die Gemeinde Lüterkofen (ist der Poststelle Lohn-Ammannegg zugeordnet), das zirka 10 km entfernt ist; auch hier Abholung/Verteilung per Roller. Anzumerken ist, dass der Eigentümer der Liegenschaft/Wohnblocks, in der die Post zuunterst eingemietet ist, entgegenkommenderweise nach möglichen Lösungen für die Frühanlieferung suchte, diese aber leider erfolglos blieben. Scheinbar hat der Pösteler nun täglich haufenweise Reklamationen von verärgerten Einwohnern und meinte dann lakonisch: "Befehl ist Befehl, was können wir armen Pösteler denn anderes machen." Mir fehlen die Worte, aber ich bin sicher, ein Anruf vom mir als verärgertem Postkunden genügt und der Leiter des Verteilszentrums wird mir und allen anderen vergraulten Kunden, die Post jeweils persönlich zwischen 09.00 unf 10.00 Uhr überbringen. UNGLAUBLICH!

    Anbei noch die Vorgeschichte:
    Die Zustellung der Post verschlechtert sich seit Jahren kontinuierlich, so erfolgt die Zustellung bei mir sehr unterschiedlich; selten so zwischen 11.30 und 12 Uhr, vielfach knapp vor 12.30 Uhr und immer öfters bis gegen 13 Uhr oder sogar noch später (heute 24.4.12 um 12.50 Uhr, letzte Woche einmal sogar gegen 13.10 Uhr; dies sind keine Ausnahmen). Und wenn man sich bei der Poststelle beschwert, wird man zuerst einmal damit abgeblockt, dass dafür die regionale Zustellung zuständig sei, aber man könne ja ein Postfach nehmen, dann sei meine Post schon früh morgens verfügbar ... und der Absender bezahlt natürlich das "volle" Porto. Gemäss meinen Informationen hat die Post spätestens um 12.30 Uhr zugestellt zu sein. Aber selbst wenn man mit seiner Reklamation per Mail, wie ich vor zirka 2-3 Jahren bis zum damaligen Postchef Gygi durchdringt, so wird man - auch wenn er die Zeitlimite von 12.30 Uhr damals bestätigt hat - mit fadenscheinigen Argumenten abgewimmelt. Selbstverständlich habe ich für markante Verspätungen bei widrigen Wetterverhältnissen oder z.B. zur Weihnachtszeit volles Verständnis, und der Fehler liegt auch nicht bei den Postboten, sondern bei den vielen (gut entlöhnten) Schreibtisch- und Rationalisierungs-Tätern in der Post-Verwaltung. Ich freue mich schon darauf, wenn ich meine Post direkt beim Absender persönlich abholen darf, und die Post mir für diesen Service noch SFr. 1.--/Brief direkt auf meinem Postkonto abbucht ...

  • Karin Unkrig, Winterthur und München
    Aktion Eisbär statt Brummbär
    Seit März schaltet die SBB die Heizung im EC von/nach München aus! Ich empfehle den Verantwortlichen zwei neue Fahrplanzeichen einzuführen: das Glücksrad und die Wintermütze. Ersteres weil sich bis St. Margrethen in den (seit Mitte Dezember dem Regioexpress angehängten) Fernreiseabteilen in der Regel kein Kondukteur blicken lässt - nicht mal in der 1. Klasse -> Schwarzfahren Luxus. Zweiteres, um der drohenden Lungenentzündung zu entgehen: seit 2 Monaten wird die Warmluft ab-, dafür die Kaltluftzufuhr aufgedreht. 'Scho mängä verfrorne, aber keine verstunke'.
    Letzten Sonntag protestierten die Passagiere lautstark, einige stiegen - bei Schneefall - um 18:33 Uhr mit Heizkissen und Handschuhen in die Wagen 302 bzw. 303.

    Der Kundendienst gibt den immer gleichen Standardsatz zum Besten: 'Wir bedauern die Unannehmlichkeiten und geben Ihre wertvollen technischen Hinweise gerne an den Support weiter.'

    Ich bedaure und koche (innerlich):
    Karin Unkrig
  • Künzli, Buchs ZH
    Betreuung&Service
    Meine Frau und ich sind von Zürich nach Luxemburg und zurück mit der SBB in 1. Klasse gefahren.
    Die Reise dauerte mehr als 5 Stunden. Mangel: kein Service für Getränke, geschweige denn Zwischenverpflegungsmöglichkeit. Was aber schlimmer war, ist die Zumutung, ein WC zu benutzen.
    Ich bin so in Rage, dass ich am liebsten diesen Meyer als Putzlappen auf den Strupper binden möchte und die WC mit ihm zu reinigen. Es kann nicht sein, dass die Wagons am Endbahnhof nicht gereinigt und wieder frisch hergerichtet und die fehlenden Utensilien nachgefüllt werden. Es fehlt einfach an Organisation, was das "Hänschen nicht gelernt hat, lernt er nimmer". Seit dieser CEO Meyer am Ruder ist, werden dem SBB-Kunden nur noch Abbaumassnahmen und Fahrkartenaufschläge vorgesetzt. So nicht!!!
    Herr Meyer, es wird Zeit, dass Sie den Posten abgeben und einem geeigneteren vielleicht auch günstigeren Leiter oder einer LEITERIN den Platz überlassen.
  • Ingo Knöll, Nyon
    Monatsabo eines Kindes konfisziert
    Was sich die SBB leistet, ist wirklich ohne Worte. Man hat unserem 15 jährigen Kind sein Monatsabo konfisziert, weil uns die Schalterbeamtin scheinbar ein Abo ausgestellt hat, was nicht den richtigen Bezug zu einem allfälligen Bilddokument hat.
    Nun dauert es schon Tage, dass wir versuchen diese wieder zurückzubekommen und die Sache zu regeln und wir müssen deshalb jetzt jeden Tag ein Billet lösen.
    Und unser Kind wurde wie ein Verbrecher behandelt, obwohl dieses Abo auf dieser Strecke gültig ist und voll bezahlt wurde.
    Mittlerweile haben wir durch eigene Recherche rausgefunden, dass das Problem wohl darin besteht, dass unser Kind ein Monatsabo im Monat vorher gelöst hatte, was von Genf nach Lausanne ging, da er während dieser Zeit in Genf im Urlaub war.
    Wir haben dann am Schalter in Nyon ein neues gekauft aber natürlich von Nyon nach Lausanne, denn er ist jetzt ja wieder Zuhause und reist von Nyon.
    Die Schalterbeamtin hat aber scheinbar einen Fehler gemacht, indem sie nicht den Bezug zum alten Abo hergestellt bzw. ihm wohl einen neuen Lichtbildausweiss hergestellt hat, warum auch immer das nötig ist.
    Wir sind ja keine SBB Beamte und selbst die Controlluere im Zug konnten mir nicht sagen, was es braucht.
    Wohlgemerkt, das Abo wurde schon problemlos 2 Wochen benutzt und ist noch zwei Wochen gültig.
    Man verlangt sogar 200,- Strafe dafür! Und das für einen Formfehler der SBB!
    Frechheit ! Nicht für die Nerven die das kostet und das zusätzliche Geld und Aufwand ständig neue Tickets zu kaufen und zweimal am Tag bei der SBB anrufen, die uns immer wieder versichern das Dosier sei noch nicht eingetroffen... (das ganze ist am Freitag Abend passiert)
    Ach ja und unser Sohn wurde wie ein Verbrecher behandelt, da es angablich ja nicht sein Abo sein kann. Und sie können sich vorstellen dass es schwer ist für ein Kind von der Bahnpolizei so behandlet zu werden und er hat noch versucht, das Ganze zu erklären. Selbst uns Erwachsenen macht das ja Angst.
    Ich bin jetzt mal gespannt wie das weiter geht und wann wir endlich wieder unser Abo zurückbekommen inklusive Entschuldigung und Entschädigung für die Umtriebe.

  • Max Heiniger, Brügg
    Poltertipolter
    Läck, das Gejammer hier ist ja nicht auszuhalten. Der annähernd totalen Unzufriedenheit ein Zückerlein geben, bis dieses wieder "weggelutscht" ist. Wann beginnen wir die wirklichen Probleme zu lösen, anstatt Lutschtableten zu verteilen?
  • Irniger, Schaffhausen
    Post
    Es wäre angenehm, wenn die Post einen speziellen Tarif für Bücher erheben könnte, wie das in anderen europäischen Ländern existiert (z.B. in Frankreich). Wenn man ein Buch schenken will, ist die 2 cm-Limite schnell erreicht und dann gibt es nur das Paket, das mit überrissenen 7 CHF enorm teuer ist
  • Stefanie von Känel, Worben
    Abbau Service Bahn
    Vor zwei Wochen hatte ich eine berufliche Sitzung in Zürich. Leider hatte an diesem Tag das Postauto Verspätung. Das kommt relativ häufig vor, da die Fahrzeiten äusserst knapp berechnet sind. So entsteht viel Druck auf die Chauffeure, die trotzdem sehr freundlich und hilfsbereit sind. Item, an diesem Tag ging alles schief: Normalerweise habe ich eine halbe Stunde, die gut reicht, um ein Billet zu besorgen. In der Schalterhalle Biel stand eine Schlange. Seit man hier eine Nummer ziehen muss, muss man mit Wartezeiten von 20 - 30 Minuten rechnen (habe schon viele halb verzweifelte Reisende dort erlebt). Ich renne zum Automaten, habe leider nur eine Hunderternote bei mir - die nimmt der Automat nicht an. Neben mir braucht eine ältere Dame Unterstützung am Automaten, sie ist schon ganz nervös. Zum Glück helfen andere Passanten (Bahnbeamte hat es keine in der Nähe). Ich will mit meiner Hunderternote zum Kiosk laufen um sie zu wechseln. Blick auf die Uhr - das reicht nicht mehr. Renne zum Zug, Steige ein. Habe keine andere Wahl, da ich meine Sitzung nicht verpassen will. Fahrkartenkontrolle. Schildere treuherzig meine Situation und alle meine Bemühungen, an ein Billet zu kommen. Nützt nichts. Werde wütend, nützt auch nichts. Personalienaufnahme, der Spass kostet 111.- , (ein normales Retourbillet Fr. 47.-.). Tipp des Kondi: Billet am Vortag besorgen. Danke, für das muss ich eine halbe Stunde rechnen, da Bahnhof im Nachbardorf. Rückfahrt: Bei der Kontrolle erfahre ich zu meinem Erstaunen, dass in den 111.- die Retourfahrt nicht inbegriffen ist... Hat mir der vordere Beamte nicht erklärt und ich habe den erhaltenen Bon nicht näher angeschaut und für eine Retourfahrkarte gehalten. Das kostet jetzt nochmals 111.-. Zornig diskutiere ich mit dem Kondi, nützt nichts. Er tut mir eigentlich leid, er ist mein Blitzableiter (was das Zugspersonal wohl täglich erlebt).
    Bin schon seit fast fünf Jahrzehnten treue Bahnkundin, aber so verleidet es mir langsam. Habe in meiner Wut im Zug erklärt, dass ich nie im Leben mehr Zug fahren werde. Das lässt sich realistischerweise nicht vermeiden. Darum möchte ich, dass sich etwas ändert!
  • Rudolf Baserga, Ottenbach ZH
    SBB Service wird immer schlimmer!
    Ich kann nicht mehr, die SBB erlauben sich zu viel. Ich erlebe auf Reisen in die Westschweiz nur Negatives.
    Verspätungen noch und nöcher. So schlimm, dass ich des öfteren Taxis nehmen muss und die SBB weigern sich, die Kosten zu übernehmen.
    Als GA-Besitzer habe ich mich in die 1. Klasse hingesetzt, weil es auf der Strecke Zürich-Bern keine Sitzplätze mehr hatte. Ein ruppiger Zugführer zwang mich, einen Aufschlag zu bezahlen.
    Fakt ist, der IC-Zug hat ganze Waggons für Gruppen reserviert und natürlich, wie soll es anders sein, die schon knappen Sitzplätze noch verringert.
    Und die immer defekten Türen und die unbrauchbaren Toiletten seien nur am Rande erwähnt !
    Die lapidaren Durchsagen des SBB-Personals es sei eine Stellwerksstörung oder ein Personenunfall, kommen so verdächtig oft, dass man nicht einen hohen IQ aufweisen muss, um zu verstehen, dass es sich nur um Standardfloskeln der SBB handelt.
    Ich hatte mal auf einer Fahrt mit Schrecken feststellen müssen, dass ich mein Portemonnaie zu Hause liegen gelassen habe. Als ich der Nummer für GA-Halter anrief, erwiderte man mir schroff, man könne mir auch nicht helfen ...
    Wann wird endlich dieser Staatsbetrieb in die Schranken gewiesen ? Wie lange muss noch der Passagier immer für die Fehler der SBB hinhalten ?

  • Reiniger, Zürich
    Personal GaV
    Es ist schon heute der Fall, dass die SBB den GAV umgeht.
    Zugsreinigung wird an gewissen Standorten nur von temporär Mitarbeiter gemacht ( zentralbahn), oder mit einem sehr hohen Anteil von temporär Mitarbeiter.

    Unterhalt von Schiene ist zum grossenteil schon ausgelagert.
    Unterhalt von Zügen wird bei Projekte zum grossen Teil von temporär Mitarbeiter gemacht.

    Die SBB Chefs sollen doch mal ehrlich sein, dass sie gar nicht nicht mehr mit den eigenen GAV Mitarbeitern produzieren können.

    Löhne vom Kader wird erhöht, Löhne von einfachen Mitarbeitern wird bei Adeco billig erkauft.
    So verdienen sich dir temporär Büros eine goldige Nase und die SBB kann kosten sparen auf Kosten von einfachen Mitarbeiter.

    Wir könnten ruhig mal die Löhne von Meier und den P/Cargo/Immobilien chefs halbieren. .. Dann hätte die SBB sicher mehr als eine Million gespart pro Jahr, ohne dass etwas passiert
  • Anne Traub, Forch
    Post: Ich gehe nach Deutschland!
    In Forch, einem Wohnort der Gemeinde Maur, zu der viele, verzweigte Dörfer gehören. In Forch war bis vor Kurzem die am besten frequentierte Poststelle der Gemeinde. Da das Gebäude scheinbar in die Jahre gekommen war, wurde es im August diesen Jahres geschlossen. Auch weitere Poststellen der Gemeinde wurden geschlossen. Wir müssen nun in den etwas weiter entfernten Dorfteil Scheuren gehen, um in der Volg-Filiale unsere Postgeschäfte zu tätigen. Dort ist man wenig begeistert und lässt die Kunden dies auch spüren. Viel lieber gehe ich ins Nachbardorf Zumikon. Diese Filiale ist aber mittlerweile oft überfüllt, da viele Kunden der Gemeinde Maur auch dorthin gehen. Das ärgert mich sehr. Hauptsache, der Postchef verdient seine Boni!
    In der Adventszeit fahre ich jeweils mit dem Zug - ich habe (noch) das GA, nach Singen, um die tlw. grossen Wehnachtspäckchen an meine Patenkinder in Deutschland aufzugeben. Das ist wesentlich günstiger, alles in Allem, als die Pakete in der Schweiz aufzugeben. Sonst bin ich ja nicht so begeistert vom Einkaufstourismus nach Deutschland, aber mittlerweile werden wir ja dazu gezwungen von der Post.
  • Edwin Weibel, Viganello
    "Service" der Bahn
    Im Oktober 2011 wollten meine Frau und ich von Lugano nach Mailand mit der Bahn. Da uns das Park-platzproblem um den Bahnhof Lugano bekannt ist, waren wir 40 Min. früher als die Abfahrtszeit am Bahnhof.(10.50 Uhr) Der Parkplatz war diesmal kein Problem, aber die Schalterbesetzung: Von fünf Schaltern waren zwei bedient: vor beiden standen die Leute Schlange. Wir mussten knapp 35 Minuten warten, bis wir die Billette hatten und konnten damit grad einsteigen.
    Dasselbe diesen Oktober: Wir wollten unsere Billette lieber am Vortag holen, nachmittags um 16.00 Uhr.
    Unterdessen wird der Bahnhof umgebaut. Im Provisorium gibt es nur noch vier Schalter. Vor jedem standen 5 - 8 Personen. Trotzdem schloss eine der Beamtinnen den Schalter und verschwand. Wir warteten auch diesmal 25 Minuten, bis wir die Billette hatten.
    Da fahr ich lieber mit dem Auto nach Como und steige dort ein. Eine solche Bahn brauche ich nicht.
  • Lukas Müller, Oberhallau
    Gültigkeitsdauer Billett
    2 Stunden Gültigkeit eines Online-Billettes für eine 1,5-stündige Reise mit 2x Umsteigen ist zu knapp, da ein Teil mit Bussen bedient wird und so die Gefahr des Verpassens eines Anschlusszuges nicht selten ist. Insbesondere, wenn Kinder alleine auf die Reise geschickt werden sollen, kann nicht erwartet werden, dass diese dem Kondukteur die Lage erklären sollen (wie von der SBB-Hotline vorgeschlagen). Wegen den verschiedenen Verkehrsmitteln und verschiedenen Anbietern und dem Fehlen eines Automaten am Abfahrtsort ist es zudem nicht möglich, vor Abreise (bzw. beim Buschauffeur der DB) ein Billett für die gesamte Strecke zu lösen, was das Risiko, einen Zug zu verpassen, nochmals erhöht.
    Bei der Strecke handelt es sich übrigens um eine Fahrt von Oberhallau (Kt. Schaffhausen) nach Winterthur. Eine Verlängerung der Gültigkeitsdauer, die der effektiven Reisezeit angepasst ist, z.B. Reisezeit plus 1 Stunde, würde die Lage bereits entschärfen.
  • Josef Zimmewrebner, Niederlenz
    Milionensaläre
    Verantwortungsvolle Chefs sollen mehr verdienen, das ist o.k., aber nicht um Galaxien an der Realität vorbei. Un noch dazu, dass Chefs der Staatsbetriebe (Swisscom, SBB, Post, ect. ) keine Verantwortung besitzen, und das Geld der anderen (Staat) in dubiose Projekte investieren.
    So nach dem Motto: ist ja nicht meins, kann ich ja mal probieren. Wenn das ein freischaffender Unternehmer macht, ist er in drei Monaten pleite.
    Mein Vorschlag: Die sogannten Verantwortlichen sollen bei allen Entscheidungen mit einem Teil ihres Privatvermögens haften (bei dem hohen Salär ja kein Problem), und bei ganz gravierenden existenziellen Fehlentscheidungen sogar bis zur Enteignung ihres Vermögens.
    Sie werden sehen, dass dann diese (Fremd)- Geldverschwendeung aprupt aufhören würde.

    Diesen Vorschlag würde ich aber auch in der Politik einsetzen. Dann hätte nämlich jeder Staat seine Staatsschulden um mindestens einen Drittel reduziert.
    (Aber bestes Beispiel Deutschland: der Oberste lügt und betrügt, und bekommt noch einen Zapfenstreich und eine lebenslage Apanage von x-Milionen. Da kann man nur den Kopf schütteln)

    Ich weiss, es sind Wunschträume, aber es tut gut, wieder einmal geträumt zu haben.